Montag, 31. Januar 2011

Erste selbstgesponnene Wolle wird verstrickt

Gestern abend kamen sie aus der Waschmaschine - das sind jetzt richtige Filzpantoffeln. Gestrickt nach der selben Anleitung wie die vorigen, nur 4 Reihen mehr - man glaubt es kaum, sieht ganz anders aus! Aber so ist es gut, geschlossener und damit wärmer. Wolle: Die erste eigene handgesponnene (!!!!!!) Wolle, die auch verarbeitbar war. Lauflänge in etwa 100 g = 100 m. Filzprobe gemacht und danach ausgerechnet. Ich hatte sie bei 40 ° in der WaMa, werde sie aber nochmal bei 60° waschen, sie sind noch etwas üppig.

Ich denke, da geht gleich das nächste Paar in Produktion!

Samstag, 29. Januar 2011

Strickfilzen


Seit der Umräumaktion im Sommer fehlt einer meiner beiden Filzpuschen :-((( .... ist unauffindbar in irgendeinem Karton auf dem Speicher verschwunden. Daher habe ich Ersatz produziert.
Nach einer anderen Anleitung in Nullkommanix gestrickt und ich finde, sie sehen schicker aus als meine übiche Variante. Die nächsten werde ich allerdings etwas höher stricken.

Auf dem Spinnrad merke ich, wie unterschiedlich Wolle zu verspinnen ist. Mit dem "Space" von Wollknoll komme ich super zurecht und kann einen recht dünnen, gleichmäßigen Faden spinnen. Genau gleiches Vorgehen am selben Tag, selbes Spinnrad, selbe Spule mit dem Eismeerkammzug von Wollknoll: Geht ganz widerwillig, reißt dauernd, dreht sich wieder auf.... macht keinen Spaß!


Und Alisha war verschwunden, bis ich sie im Karton mit Rohwolle entdeckt habe :-)) Alisha liebt die ungewaschene Wolle mit Schaf"g'schmäckle" offensichtlich sehr. Inzwischen habe ich ich ein Schlafkissen aus einem alten Kissenbezug gemacht, gefüllt mit aussortierter Rohwolle - sie findet es sehr bequem.


Samstag, 22. Januar 2011

Fortschritte


Es geht besser und ich habe mich nun an "richtige" Wolle getraut, nicht nur so herumprobiert. Hatte mir in Sassen ein Kilo Regenbogen-Kardenband bestellt, damit komme ich gut zurecht. Es ist lockerer als ein Kammzug, aber geordneter als ein Vlies. Unten sieht man das erste Ergebnis. Ich habe immer noch stellenweise zuviel Drall drauf, es ist schwer, das richtige Maß zu finden. Zu wenig Drall bei dünnem Garn: reißt leicht. Zuviel Drall: Es verzwirbelt sich. Aber ich habe gelesen, anfangs ist es besser, zuviel als zu wenig Drall zu haben.


... und dann waren wir unterwegs und ganz in der Nähe von "Wollknoll" in Oberrot. Fabrikverkauf.... und ich im Farbenrausch. Nachdem ich mich dann mal zwischen Kartons und Regalen zurechtgefunden hatte, MUSSTE ich was mitnehmen. Einmal ein dunkelblaues Vlies mit kleinen Pünktchen - das soll Wolle werden zum Strickfilzen von Pantoffeln. Und das Eismeerblau wollte mit - keine Ahnung, vielleicht wirds ein Pullover mit Sommerfeeling?



Aber der wirkliche Farbenrausch kam mit den Kartons voller "Space" (unten). Das will ich jetzt als nächstes versuchen, wie ich das verspinnen kann. Leider kam mir erst zu Hause die Erkenntnis, dass ich erst die zweite Spule Regenbogen vollspinnen muss und dann beides verzwirnen, denn ich habe nur drei Spulen und die sind damit belegt. Wirklich ärgerlich ist, dass Wollknoll Louetspulen führt und ich einfach nur etwas mehr hätte denken und gleich zwei weitere Spulen mitnehmen müssen.....


Sonntag, 16. Januar 2011

Spinnen Fortsetzung



Habe gestern Wolle vom Coburger Fuchsschaf versponnen (nicht von unseren eigenen), das ging nun auch recht gut. Allerdings frage ich mich, wie es mit der Dicke/Dünne des Garns ist. Schaut man andere Bilder von "Profis" an, loben alle die dünnen Fäden. Aber ich will doch gar keine so dünne Wolle verstricken..... Ich denke, auch das wird noch ein Ausprobieren und ist vor allem abhängig davon, was ich nachher daraus machen möchte.

Unten: Erst gezwirnt......


und dann gehaspelt.


Jaaa, ich habe mir gleich gedacht, dass es keine so gute Idee ist, wenn ich die Wolle in dem Zimmer sortiere, in dem auch Alisha zu Hause ist..... Eine Stunde weg - und Alisha machte sich ihr Bett in der Coburger Wolle!

Samstag, 15. Januar 2011

Ich glaub, ich spinn!

Oh je, ein neuer Virus hat mich erwischt! Ich spinne!

Ich weiß, ich weiß - für Profis sieht das schrecklich aus. Aber das oben sind meine ersten Ergebnisse auf dem Spinnrad und sind nur Versuche mit unterschiedlicher Wolle. Ich wollte wissen, mit welcher Art von ungesponnener Wolle ich am besten klarkomme. Das ist eindeutig ein Vlies vom Bergschaf, mit dem konnte ich sofort einen dünnen, gleichmäßigen, haltbaren Faden spinnen. Schwierigkeiten hatte ich mit der Filzwolle im Band, und zwar beim Ausziehen. Sie haftete zu fest zusammen und beim Ziehen ist sie gerissen.

Unten ist das allererste Ergebnis auf der Handspindel und darauf bin ich mächtig stolz, denn das ist Wolle von Stefan und Rosa :-))) Ich habe ungewaschene Rohwolle (jaaa, davon haben wir kiloweise und mehrere Kissenbezüge voll) auf der Handspindel versponnen und dann verzwirnt. Ein Verfahren, das zur Entschleunigung im Leben beiträgt *grins*. Nach dem Zwirnen habe ich den Strang dann gewaschen. Das geht viel leichter als die Rohwolle zu waschen! Von 20 g Rohwolle blieben 18 g Garn. Also 10 % Fett und Schmutz raus. Da ich das schöne Spinnrad nicht mit Fett und Dreck verunstalten will, werde ich vorerst mit der Rohwolle bei der Handspindel bleiben. Es kommt ja nicht auf die Zeit an!

Nur - mein Arbeitszimmer riecht jetzt etwas nach Schaf :-(

Gleichzeitig werde ich experimentieren und einen Teil der Wolle zum Waschen weggeben. Denn eines weiß ich nach mehreren Versuchen genau: Selbst waschen im Hof werde ich nicht, das ist mir zu aufwendig und auch sehr fehleranfällig.